Willkommen im Tierschutzverein Oberhavel e.V.
Willkommen im Tierschutzverein Oberhavel e.V.

Was gibt es Neues in 2021...

Somit startet wieder unser Tagebuch mit den vielen Eindrücken des Jahres 2021...

31.03.2021: Danke an alle Spender, die uns unterstützen und unseren Schützlingen in dieser schwierigen Zeit zur Seite stehen. Danke vor allem für das Erfüllen unserer besonderen Wünsche, wie Spezialfutter, Spezialgeschirre etc. Ihr helft uns bzw. unseren Schützlingen sehr damit und wir sind happy, so tolle Leute an unserer Seite zu haben. Danke, dass Ihr für uns da seid!

31.03.2021: Einen erfreulichen Geldsegen gab es von der Jugend-, Kultur-,Sport und Sozialstiftung der MBS in Potsdam. Mit einer Förderung über 2.067,00 EUR konnten wir unser Projekt verwirklichen und 10 Zwingerausläufe mit einem Sicherheitsnetz ausstatten. Diese wurden erforderlich, nachdem es doch einige Sprung- und Kletterkünstler gibt, die immer mal wieder für eine Überraschung sorgten und dann plötzlich auf dem Gelände vor uns standen. Dickes Dankeschön an die Stiftung der MBS in Potsdam!

31.03.3021: Im Dezember letzten Jahres mussten wir unseren "Hausmeister" Rambo in die Tierklinik nach Düppel bringen, da es ihm sehr schlecht ging. Dort wurde ein relativ großer Tumor am Herzrandbereich entdeckt. Rambo wurde uns noch zur palliativen Betreuung herausgegeben mit dem Hinweis, dass er bald erlöst werden müsste, da sich sein Zustand verschlechtern würde. Das war dann auch der Fall. Aber wenn jetzt jemand denkt, dass Rambo so einfach aufgibt. Falsch gedacht! Rambo wollte zwar kein Heu mehr fressen, aber wir sind ja auch recht erfinderisch. Also haben wir Mohrrüben, Äpfel und Bananen gekocht und püriert und darunter seine Heucobs gemischt, da Heu lebenswichtig für sein Stoffwechsel- und Verdauungssystem ist. Wir hofften und bangten,  ob es klappt und ob die Heumenge, die Rambo dadurch aufnimmt, ausreichend ist. Nach und nach rappelte sich uns Rambo immer mehr. Er ist zwar noch etwas dünn, aber mittlerweile läuft er wieder über das Tierheimgelände und lässt sich die Sonne auf den Bauch scheinen, sofern es Sonne gibt. Nachts möchte er weiterhin in seinem beheizten Raum in der Quarantäne schlafen, was ihm natürlich weiterhin gestattet wird und sein Heubett wird dort für ihn jeden Abend gerichtet.  Seine Päppel-Nahrung ist geblieben bzw. besteht er mittlerweile darauf. Sie besteht weiterhin aus einer Kombination von Mohrrüben-Apfelbrei, Bananen,  Bananensaft und Heucobs. Er liebt seinen Brei über alles und wir hoffen, dass Rambo dadurch wenigstens noch einen Sommer hat. Wer Rambo von daher noch etwas Gutes tun möchte: er liebt Bananen und Bananensaft und mittlerweile auch seine Heucobs. Auch wenn er so gut wie keine Zähne mehr hat, liebt er darüberhinaus Pferdeleckerlis. 

03.03.2021: Lenni hat seinen passenden Deckel gefunden....im letzten Newsletter stellten wir Lenni als unser Notfell vor und wir hatten Erfolg. Die Interessentin wollte Lenni adoptieren, weil er aufgrund seines chronischen Nervenschadens so gut wie keine Chance auf eine Vermittlung hatte. Es wurde ein Kennenlerntermin vereinbart und kaum hatte die Adoptantin Lenni kennengelernt, war sie sicher, dass sie Lenni adoptieren möchte. Kurz darauf verließen eine glückliche Adoptantin und ein noch glücklicherer Lenni das Tierheimgelände und ließen uns mit Freudestränen in den Augen zurück. Wunder gibt es immer wieder.....

03.03.2021: Lia und das große Wunder! Vor rd. 2 Jahren kam Lia aus einer Tötungsstation in Rumänien nach Deutschland zu uns ins Tierheim. Bei Lia zeigte es sich sehr schnell, dass sie stark traumatisiert war. Aufgrunddessen ließ sie keinen Menschen an sich heran. Anfangs dachten wir, dass - wie bei so vielen anderen Fellnasen, sich die Angst bald gibt. Aber weit gefehlt. Im Gegenteil: Lia nutzte jede Gelegenheit, um sich uns zu entziehen bzw. gar nicht erst in den Kontakt zu kommen. Sie ließ uns an guten Tagen auf einen Meter heran, aber dann war es aber auch schon vorbei. Es war uns klar, dass Lia "in diesem Zustand" gar keine Chance hatte, ein neues Zuhause zu finden. Also begannen wir mit dem Maulkorbtraining. Futter gab es nur noch über den Maulkorb. Stück für Stück duldete sie uns und nahm uns auch das Futter aus dem Maulkorb ab, sodass wir ihr auch den Maulkorb auf und wieder absetzen konnten. Aber der größte Teil der Arbeit lag ja noch vor uns bzw. vor Lia. Denn Lia musste lernen, sich ein Geschirr anlegen zu lassen und dann auch noch an der Leine zu laufen. Schritt für Schritt zeigten wir Lia, dass sie uns vertrauen kann und mit ihr nichts passiert. Und so stellten sich die ersten Erfolge ein. Lia begrüßte uns dann schon von sich aus an der Tür, weil sie unbedingt in den Wald wollte. Sie wurde immer sicherer an der Leine und genoss zunehmend die Spaziergänge im Wald. So sehr wir uns über diese Erfolge wirklich freuten, wussten wir auch, dass es nicht einfach ist, für Lia ein geeignetes Zuhause zu finden. Wer würde das auf sich nehmen und auf Lia so gut eingehen können, dass sie nicht wieder zurückfällt bzw. wieder ihr Vertrauen verliert. Wir fingen aktiv an, Interessenten für Lia zu suchen und dann kam der Telefonanruf, der für Lia alles verändern sollte. Es meldete sich ein Ehepaar, was unbedingt einen Hund aus dem Tierheim adoptieren wollte, der keine Chance auf eine Vermittlung habe und sie würden sich daher für Lia interessieren. Die Freude unsererseits war groß, aber bereits zu oft, waren Interessenten begeistert und sprangen dann aber wieder aus den unterschiedlichsten Gründen ab. Würde es bei Lia auch so sein? Denn eins war klar: Lia einmal angucken und dann mitnehmen kam nicht in Betracht. Im Gegenteil: Familie J. aus Gransee war sich darüber auch vollkommen im Klaren und besuchte Lia alle 2 - 3 Tage, um ihr Vertrauen zu gewinnen. Und Stück für Stück ließ sich Lia darauf ein. Nach insgesamt 7 Besuchsterminen stand für Familie J. fest, dass sie es wagen wollen. Nach einem nochmaligen intensiven Beratungsgespräch wollten wir es alle wagen und Lia diese Chance geben. Als der Tag dann gekommen war, waren natürlich alle sehr aufgeregt. Denn immer wieder stellten wir uns die Frage, ob es alles klappen würde. Wir hofften und beteten, dass es für Lia gut ausgeht und unsere Gebete wurden erhört. Vom ersten Tag an hat es mit Lia in ihrem neuen Zuhause gut geklappt. Sie läuft brav an der Leine auch außerhalb des Grundstücks und schläft bereits im Wohnzimmer. Es macht uns so glücklich, dass es immer wieder Menschen gibt, die Tieren, die eigentlich kaum bzw. keine Chance auf Vermittlung haben, ein Chance geben. Es können nur Engel sein, die diese Wunder vollbringen. Danke an Familie J., dass sie dieses Wagnis eingegangen sind und sich unserer Lia angenommen haben. Wir sind über- , überglücklich. 

28.02.2021: Armer Felix! Nun musste er auf seine alten Tage auch noch operiert werden. Insgesamt wurden ihm 4 Tumore entfernt. Das Ergebnis, ob gut- oder bösartig, müssen wir noch abwarten. Aber Felix hat erst einmal alles soweit gut überstanden. 

28.02.2021: Jetzt bekommen schon unsere Schützlinge ihre eigenen Pakete. Nicht schlecht haben wir gestaunt, als etliche Paket für unseren Boerboel Bucky eintrafen. Insgesamt wurde für Bucky im Wert von 320,00 EUR sein Spezialfutter von der FB-Gemeinde "Boerboel in Not" gespendet. Vielen, vielen Dank für die tolle Unterstützung, die uns sehr hilft, weil Bucky leider kein anderes Futter verträgt. 

28.02.2021: Wir sind für die nächste Kältewelle vorbereitet: Dank der Fam. Schlaven, die uns 1.800 kg Kohlen gespendet haben, fürchten wir jetzt keine Kälte mehr und unsere Katzen haben es jetzt mollig warm, und zwar Tag und Nacht. 

14.02.2021: Großes Dankeschön an die Fa. Otto-Rüdiger Schulze, Holz- und Baustoffrecycling GmbH & Co.KG, Löwenberger Land, die zum wiederholten Male unseren Bio-Abfall, der täglich in hohen Mengen, in den Tierhäusern anfällt kostenlos entsorgt hat. Auch dieses Mal kamen 50 cm zusammen und wir konnten Kosten von mindestens rd. 1.000,00 EUR sparen. Dinge, die man gar nicht so sieht, aber doch unheimlich ins Geld gehen. Danke an den GF Otto-Rüdiger Schulze, der uns sowohl mit Geld- als auch mit Sachspenden gerade in der Coronazeit durchgehend unterstützt. DANKE - auch im Namen unserer Schützlinge! 

07.02.2021: Vor lauter Rührung fehlen uns wirklich die Worte! Diese junge Tierschützerin hat für unsere Schützlinge Geld gesammelt. Insgesamt kamen 300,00 EUR zusammen. Von diesem Geld hat sie dann für unsere Schützlinge eingekauft. Das ist so toll und berührt uns so sehr! Wir sind einfach nur sprachlos. Hut ab vor so viel Engagement und Tierschutz-Bewusstsein vor allem in diesem Alter. 

14.01.2021: Da hat nicht mehr viel gefehlt und für Rudi wäre jetzt Hilfe zu spät gekommen! Rudi wurde schwer verletzt gefunden. Rudi wurde von einem Auto angefahren und sein Vorderbein völlig zertrümmert. Wir fuhren mit Rudi sofort in die Tierklinik. Er stand unter Schock und sein Vorderbein konnte nicht mehr gerettet und musste amputiert werden. Wir hofften,dass Rudi die OP - trotz seines schweren Schockzustands - überstand. Rudi hat sich als wahrer Kämpfer gezeigt. Nicht nur dass er die OP sehr gut überstanden hatte. Er kam auch in kürzester Zeit mit seinem Handicap zurecht. Bei uns war die Freude natürlich sehr groß, dass Rudi so schnell wieder fit war und noch viel mehr darüber, dass Rudi auch ein neues liebevolles Zuhause gefunden hat. Trotz aller widrigen Umstände doch noch ein Happy End! 

10.01.2021: Wir brauchten Kohlen - im wahrsten Sinne des Wortes! Unsere Freigänger fingen bei dem beginnenden Kälteeinbruch in ihrer Unterkunft an zu frieren und unsere Kohlen neigten sich langsam dem Ende. Kurzerhand starteten wir einen Aufruf. Es war einfach unglaublich, wie viel Hilfsbereitschaftschaft uns gezeigt wurde. Und nicht nur Kohlen, Brennmaterialien trafen bei uns ein. Wir brauchten und brauchen noch viel mehr, insbesondere an Spezialfutter und speziellen Geschirren und Zubehör. Und wir hatten es kaum gepostet, da kamen die Sachen und/oder Geldspenden auch schon an. Ihr seid wirklich alle toll! Danke für die große Hilfsbereitschaft und Unterstützung in dieser chaotischen Zeit. Bitte seid nicht sauer, wenn wir nicht jeden persönlich benennen oder uns persönlich bedanken können. Es ist einfach sehr viel und wir haben mit der Betreuung/Pflege unserer Schützlinge - ohne Hilfe von Ehrenamtlichen etc. - sehr viel zu tun. Es ist wirklich nicht böse gemeint. Wir brauchen und freuen uns über jeden Cent und jede Dose! Danke, dass ihr uns bzw. unsere Schützlinge nicht vergesst. 

02.01.2021: Das alte Jahr war ja schon bescheiden und so freuten wir uns alle schon auf das neue Jahr verbunden mit der  Hoffnung, dass alles wieder besser wird. So richtig wurden wir allerdings nicht erhört. Im Gegenteil: Die Pandemie hat sich noch verschlimmert sowie die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus. Nach wie vor ist unser Tierheim für Besucher bis auf Weiteres geschlossen. Und dann machte auch noch unser "Hausmeister" Rambo schlapp. Eines morgens konnte er kaum noch aufstehen. Also fuhren wir mit ihm kurzerhand in die Uni-Klinik Berlin Düppel. Dort wurde er 8 Tage lang auf den Kopf gestellt. Leider auch mit einem traurigen Ergebnis. Bei Rambo, der nun mittlerweile auch schon ca. 18 Jahre alt ist, wurde ein Tumor festgestellt, der mittlerweile auch wegen seiner Größe das Herz schon etwas "verrückt" hat. Rambo wurde uns daher palliativ wieder mitgegeben mit dem Hinweis, dass er bei Verschlechterung seines Zustands eingeschläfert werden müsste. Wir waren zwar sehr traurig, aber unseren Kampfgeist hatten wir trotzdem nicht verloren. 2 Tage nach seiner Rückkehr ins Tierheim wollte Rambo wieder nicht fressen, zumal er ohnehin schon fast alle Zähne verloren hat. Aber eins war klar: ohne Raufutter  würde er nicht lange durchhalten. Rambo verweigerte alles von Heu bis Heucobs etc. Also fingen wir an, ihm Mohrrübenbrei zu kochen und mischten immer mehr aufgeweichte Heucobs drunter zusammen mit  gequetschten Bananen und siehe da. Rambo bekam wieder Appetit, der bald nicht mehr zu bändigen ist. Jeden Tag frisst er immer mehr und schafft es dadurch auch, sein Gewicht zu halten. Mittlerweile lebt er in der beheizten Quarantäne und geht immer nur mal kurz draußen nach dem rechten schauen, allerdings muss er dann auch seinen Mantel tragen. Mittlerweile ist Rambo wohlauf und wird auch schon wieder frech. Wir hoffen ganz doll, dass er wenigstens noch einen schönen Sommer verleben kann, bevor er seinen letzten Weg antritt, aber bis dahin soll er noch viele Runden als Hausmeister zurücklegen. 

Unser Spendenkonto:

Mittelbrandenburgische Sparkasse,

IBAN: DE27160500003713039401
BIC: WELADED1PMB

 

Einen herzlichen Dank an die Fa. Pansenkönig für ihre ständige Unterstützung unserer Schützlinge. 

Infos zu unserem Newsletter, wirklich wichtiger kostenloser Literatur und unserer Notfallkarte finden sich unter der Rubrik "Wissenswertes"